Diplomarbeit

Point-Rendering auf FPGAs


Beim Point-Rendering werden geometrisch komplexe Objekte durch Punktwolken repräsentiert. Dabei wird anstatt ein Dreiecksnetz zu berechnen und zu rendern lediglich eine Punktmenge gezeichnet, die dicht genug ist, um in der Darstellung keine Löcher aufzuweisen. Für sehr komplexe Objekte kann dies zu deutlichen Geschwindigkeitssteige­rungen beim Zeichnen führen. Aus diesem Grund bietet Point-Rendering eine effiziente Möglichkeit zur Visualisier ung von Objekten im 3D in eingebetteten Systemen, bei denen Graphikkarten nicht eingesetzt werden können.

Mit Hilfe von Hardware und partieller Rekonfiguration können Point-Rendering Algorithmen beschleunigt und gleichzeitig flexibel gestaltet werden.


point rendered head
                     (courtesy: Botsch et al.)

point rendered haed
                      (courtesy: Botsch et al.)
Ziel der Arbeit:
Ziel dieser Arbeit ist der Entwurf und die Implementierung einer optimalen System-On-Chip-Architektur bestehend aus einem Softwareteil für den Prozessor und einem Hardwareteil für das Point-Rendering.

Durchführung:
Die Implementierung erfolgt in HandelC, eine Programmiersprache, die neben C-ähnlichen Konstrukten auch spezielle Bitmanipulationen und insbesondere auch Beschreibungen von Hardware Parallelismen un Pipeline unterstützt. Die Implementierung erfolgt auf eine FPGA Plattform der Firma Xilinx.

fpga
Voraussetzungen:
Kenntnisse in C/C++ werden vorausgesetzt.

Fragen?
Prof. Dr. Christophe Bobda, Raum 48-453, bobda@informatik.uni-kl.de

Prof. Dr. Georg Umlauf , Raum 36-236, umlauf@informatik.uni-kl.de