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| Diplomarbeit Überbiegen von Topologien zu Punkten hin |
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Diese Diplomarbeit wird in Kooperation mit der tebis AG, München/Hamburg, durchgeführt. Die Tebis AG ist ein weltweit agierendes Software-Unternehmen, das CAD/CAM-Systeme für den Modell-, Formen- und Werkzeugbau entwickelt. Die Ansprechpartner auf Seiten der tebis AG sind Dr. Stephan Franz und Dr. Wolfgang Schinke. Thema: Bei der Herstellung von Blechen muss das rückfedernde Verhalten der Bleche beachtet werden. Nach dem Umformen und Beschneiden des Bleches federt das Blech, wenn keine Kräfte mehr wirken, zurück und weicht damit von der gewünschten Geometrie ab. Dies wird durch Veränderungen in den Wirkflächen des Werkzeugs, durch Überbiegen bzw. Überbombieren, kompensiert. Aus Messdaten und bzw. oder Erfahrungswerten ergeben sich Punkte, zu denen hin man die Wirkflächen verändern will. Dies sind etwa 10 Punkte, die an markanten Stellen der Wirkflächen liegen. Aus diesen Punkten muss sich eine Abbildungsvorschrift für das ganze Bauteil ergeben. Dabei soll die grundsätzliche Form des Bauteils erhalten bleiben, denn es soll nach dem Rückfedern durch die Veränderungen die gewünschte Form annehmen. Gleichzeitig muss die Abbildungsvorschrift möglichst glatt sein, da sonst die Stetigkeit und Tangentialität des Flächenmodells schlecht erhalten bleibt.
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Ziel der Arbeit: Während der Arbeit soll ein Programm entstehen, dass Überbiegevorschriften aus ein paar Punkten herleitet. Die Abbildungsvorschrift ist im besten Falle so, dass für jeden Punkt auf dem Bauteil der Zielpunkt ausgerechnet werden kann. Dazu müssen in einem ersten Schritt in einer Literaturrecherche mögliche Ansätze herausgefunden werden. Erfolgversprechende Algorithmen sollen praktisch untersucht werden. Die verwendeten Algorithmen sollen später in eine kommerzielle Software eingebaut werden. Aufgabe: Der erste Schritt ist in einer Literaturrecherche mögliche Lösungsansätze für die Problemstellung zu finden. Diese Ansätze müssen auf ihre Vor- und Nachteile untersucht werden. Danach soll eine algorithmische Formulierung erarbeitet werden, wobei die Algorithmen von der Aufbereitung der Eingabedaten getrennt sein müssen, damit eine Verwendung für weitere Beispiele einfach möglich ist. Wichtige Beurteilungskriterien für einen Algorithmus sind die Glattheit der Abbildungsvorschrift und wie gut die Form des Bauteils erhalten bleibt, aber auch die Übersichtlichkeit des Programms, da die Algorithmen weiterverwendet werden sollen. Fragen? Georg Umlauf (Raum 36-236) Ingo Ginkel (Raum 36-234) Stephan Franz (tebis AG) |
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| Georg Umlauf | Last modified: 25th April 2006 |